
Die Frage der Fragen.
Jeder Rechner im Netz beantwortet sie in acht Sekunden und fast keiner ehrlich.
Hier steht, woher belastbare Zahlen kommen und woran Sie eine geschönte erkennen.
Nicht die Stadt entscheidet, sondern die Adresse. Ruhige Wohnlage oder Durchgangsstraße, Nahversorgung zu Fuß oder zwanzig Minuten mit dem Auto, Blick ins Grüne oder auf die Nachbarwand.
Ein Altbau bringt Substanz und hohe Räume mit, aber auch alte Leitungen. Ein Bau aus den Siebzigern ist solide und verbraucht viel Energie. Beides ist kein Nachteil, es fließt nur unterschiedlich in die Rechnung ein.
Heizung, Fenster, Elektrik, Dach und Bad. Diese fünf Posten machen den größten Teil einer Sanierung aus. Ihr Alter bestimmt, was danach noch zu tun ist.
Ob sich die Räume nutzen lassen, zählt mehr als ihre Anzahl. Ein durchdachter Grundriss auf 70 Quadratmetern schlägt einen verwinkelten auf 85.
Leer stehend spricht Selbstnutzer und Anleger an, vermietet nur Anleger. Ein alter Mietvertrag mit niedriger Miete wirkt sich zusätzlich aus, beim Haus genauso wie bei der Wohnung.
Bei Eigentumswohnungen sind es Rücklage, beschlossene Sanierungen und Hausgeld. Beim Haus das Grundstück selbst, dazu Wege- oder Wohnrechte im Grundbuch. Steht ein neues Dach an, ist das ein Betrag, den jeder Käufer einplant.
Die meisten Eigentümer haben schon eine Zahl im Kopf, bevor sie irgendetwas nachschlagen. Sehr oft stammt sie aus 2020 oder 2021 und sehr oft stammt sie vom Nachbarn, der damals verkauft hat. Das ist verständlich und trotzdem der häufigste Grund, warum ein Verkauf hinterher zäh wird.
Damals lag der Zins für ein Immobiliendarlehen bei etwa einem Prozent. Seit 2022 ist er ein Vielfaches davon. Das klingt nach einem Thema für Käufer, aber es entscheidet über Ihren Preis, weil kaum jemand in Kaufpreisen denkt. Ein Käufer denkt in Monatsraten. Er weiß, was er im Monat aufbringen kann und die Bank rechnet ihm daraus aus, was er sich leisten darf. Steigt der Zins, sinkt bei genau derselben Rate der Kaufpreis, der dabei herauskommt und zwar deutlich.
Deshalb ist es kein Verhandlungstrick, wenn heute weniger geboten wird als vor ein paar Jahren. Es ist die Rechnung des Käufers und die ist unabhängig davon, was Ihre Immobilie Ihnen wert ist. Dazu kommt, dass Käufer inzwischen mehr prüfen und länger brauchen, bis ihre Finanzierung steht.
Praktisch heißt das zweierlei. Erstens taugt der Nachbar von 2021 nicht als Vergleich, belastbar sind nur Verkäufe der letzten Monate. Zweitens kostet es Geld, an der alten Zahl festzuhalten: Ein Objekt, das zu hoch startet, bleibt liegen, wird nach ein paar Monaten gesenkt und gilt dann als Ladenhüter. Am Ende steht oft ein niedrigerer Preis als der, der am Anfang realistisch gewesen wäre und dazwischen liegt ein halbes Jahr.
Dass es überhaupt so weit kommt, liegt dabei selten am Verkäufer allein. Wer drei Makler zur Bewertung einlädt, bekommt in aller Regel drei verschiedene Zahlen und den Auftrag bekommt am häufigsten der mit der höchsten. Entsprechend oft wird eine Preisvorstellung bestätigt, von der der Makler selbst weiß, dass sie nicht hält und später in Schritten nach unten korrigiert. Für ihn ist das ein Alleinauftrag mehr. Für Ihre Immobilie ist es ein halbes Jahr im Portal mit sichtbarer Preishistorie und danach fragt jeder Interessent zuerst, warum das Objekt so lange steht.
Ich bin David Otto und kaufe für 4Wände Projekt persönlich an. Ich komme selbst vorbei, sehe mir Ihre Immobilie an und sage Ihnen danach eine Zahl, die ich auch begründen kann. Wenn ein Makler für Sie der bessere Weg ist, sage ich Ihnen das ebenso offen.
4Wände Projekt GmbH, Amtsgericht Stuttgart, HRB 798795. Im Handelsregister öffentlich einsehbar, mit Sitz in Stuttgart.
Der Kaufvertrag wird notariell beurkundet, wie bei jedem Immobilienverkauf. Der Notar ist zur Neutralität verpflichtet und sichert Sie ab, nicht uns.
Wir geben ein Angebot erst ab, wenn unsere Finanzierung gesichert ist. Deshalb platzt bei uns kein Verkauf kurz vor dem Notartermin.
David Otto wohnt selbst hier und kauft nur in der Region. Kein bundesweiter Ankaufsdienst, keine Hotline, kein wechselnder Ansprechpartner.
Wir kaufen selbst und leiten nichts weiter. Ihre Anfrage geht nicht an Makler, an Portale oder an andere Ankäufer, die sich dann bei Ihnen melden.






Blümchenfliesen, Elektrik von 1960, ein Nachlass voller Kartons.
Genau das kaufen wir, ohne mit der Wimper zu zucken.




Wir hatten die Wohnung eigentlich schon verkauft. Dann kam zwei Wochen vor dem Notartermin die Absage, die Bank hat bei ihm nicht mitgespielt. Danach war uns Sicherheit wichtiger als der höchste Preis. Bei Herrn Otto hat dann alles gehalten, was er gesagt hat. Das Angebot kam nach der Besichtigung und blieb, wie es war, nachverhandelt hat keiner. Von unserem ersten Anruf bis zur Beurkundung waren es vier Wochen.
Die Wohnung lief als Kapitalanlage und war irgendwann nur noch Ärger, erst eine Sonderumlage, dann zwei Monate keine Miete. Bei so einer Ankauffirma hatte ich ehrlich gesagt erst ein komisches Gefühl. Herr Otto war einmal da und hat sich die Wohnung mit dem Mieter drin angeschaut. Die Unterlagen hat er dann selbst bei der Verwaltung geholt, Teilungserklärung und Protokolle. Ich musste zum Notartermin nur hingehen.
Die Wohnung unserer Mutter war voll bis unters Dach, vierzig Jahre hatte sich da alles angesammelt. Wir sind drei Geschwister und waren mit dem Nachlass überfordert. Herr Otto hat sie sich einmal angeschaut und uns einen fairen Preis genannt, auf den wir uns schnell geeinigt haben. Danach ging die Abwicklung zügig und rausräumen mussten wir nichts.
Die Wohnung ist von 1978, Bad und Elektrik noch original. Von mehreren Seiten hieß es, ohne ein neues Bad bekomme ich dafür kaum etwas. Die Baustelle wollte ich mir nicht mehr antun. Herr Otto hat sie sich angesehen und dann gesagt, was er zahlt und wie er darauf kommt. Nichts schöngeredet und nichts schlechtgeredet. Am Zustand hat sich bis zur Übergabe nichts geändert.
„ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse“
Mit diesem Nebensatz trennt das Gesetz den Wert Ihrer Immobilie von allem, was Sie mit ihr verbinden. Die Jahre darin zählen nicht, die Eigenleistung an den Wochenenden nicht und was Sie damals bezahlt haben, ebenfalls nicht.
Eine Investition erhöht den Wert nicht um ihre Rechnung, sondern um den Betrag, den ein Käufer dafür mehr zahlt. Bei einem neuen Bad ist das oft ein guter Teil der Summe. Bei einer Sauna im Keller oder einer Küche nach sehr eigenem Geschmack deutlich weniger, manchmal nichts.
Der Verkehrswert gilt außerdem für einen Stichtag. Eine Einschätzung von vor zwei Jahren ist keine Einschätzung mehr, sie ist eine Erinnerung.
Wenn zwei Zahlen nicht zusammenpassen, lohnt zuerst die Frage, woher sie stammen.
Ein Bodenrichtwert meint den Boden, nicht das Haus darauf und eine Zone, nicht Ihr Grundstück.
Der Normalfall bei Eigentumswohnungen und Reihenhäusern. Verglichen wird mit tatsächlich verkauften, ähnlichen Objekten. Das funktioniert, solange es genug Vergleichsfälle gibt, in der Stadt also besser als im kleinen Ort und bei der Dreizimmerwohnung besser als beim Einzelstück.
Sobald vermietet ist. Gerechnet wird nicht mit Quadratmetern, sondern mit dem, was hereinkommt, in der Praxis über einen Faktor auf die Jahresnettokaltmiete. Deshalb schlägt eine alte, niedrige Miete direkt auf den Preis durch: Zwei gleiche Wohnungen im selben Haus trennen Welten, wenn in einer seit zwanzig Jahren derselbe Mieter wohnt.
Für das, wofür es keine Vergleichsfälle gibt, typischerweise das freistehende Haus mit eigener Geschichte. Gerechnet wird, was es heute kosten würde, dieses Gebäude zu errichten, abzüglich seines Alters und zuzüglich des Bodenwerts. Das aufwendigste der drei.
Wenn zwei Einschätzungen zu verschiedenen Ergebnissen kommen, liegt der Unterschied selten im Rechnen. Er liegt fast immer im gewählten Verfahren und in den Daten, die hineingegangen sind.
Hinter fast allen Wertrechnern im Netz stecken dieselben wenigen Anbieter. PriceHubble und Sprengnetter sind die bekanntesten, dazu kommen ein paar weitere. Ihre Modelle können durchaus etwas, nur bekommen Sie im kostenlosen Rechner nicht dieselbe Rechnung wie ein Profi. Die Vollversionen mit den feinen Daten und den zusätzlichen Stellschrauben kosten Geld und laufen intern. Nach außen geht die abgespeckte Variante, die aus Adresse, Fläche und Baujahr eine Spanne macht. Die Frage ist deshalb nicht, ob die Statistik taugt, sondern welche Version Sie vor sich haben und wer den Rechner auf seine Seite gestellt hat.
Ein Wertrechner auf einer Maklerseite oder einem Portal ist selten ein Service. Er ist ein Formular mit einer Zahl davor. Das eigentliche Produkt sind Sie: ein Eigentümer, der gerade über einen Verkauf nachdenkt und dafür seine Adresse, seine Telefonnummer und seinen Zeitrahmen hinterlässt. Solche Kontakte sind auf dem Markt bares Geld wert und werden weiterverkauft, oft an mehrere Makler gleichzeitig. Deshalb ist die Bewertung kostenlos.
Das erklärt auch, warum viele dieser Zahlen zu hoch ausfallen. Wer den Rechner einsetzt, hat kein Interesse an einer nüchternen Einschätzung, sondern an einer Anfrage. Eine freundliche Spanne bringt mehr Formulare als eine realistische. Korrigiert wird später, im Gespräch, wenn der Kontakt schon steht und das Objekt seit drei Monaten im Portal hängt.
Bei aller Kritik an den Rechnern gilt aber auch: Den Preis macht am Ende der Markt und den kennt vorher niemand genau, wir eingeschlossen. Ein Modell kann eine Größenordnung liefern, mehr nicht. Was es zusätzlich nicht kennen kann, sind die Dinge, die erst beim Hinsehen auftauchen. Ob im Grundbuch ein Wegerecht oder ein Wohnrecht eingetragen ist, was die Eigentümerversammlungen der letzten Jahre beschlossen haben, wie hoch die Rücklage tatsächlich ist, ob es im Keller feucht wird und wie laut die Straße um sechs Uhr morgens ist. Genau daran hängt der Preis und genau das steht in keinem Formular.
Woran Sie es erkennen: Die Zahl kommt sofort, ohne dass jemand die Immobilie gesehen hat. Sie ist eine Spanne, keine Zahl. Und kurz darauf klingelt das Telefon. Wir machen es andersherum. Wir schicken Ihnen keinen Rechner, wir kommen einmal vorbei und die Zahl danach ist unsere eigene, weil wir selbst kaufen. Ihre Daten gehen an niemanden sonst.
Sie geben Adresse, Fläche und Baujahr ein und bekommen eine Spanne. Die Rechner arbeiten mit Durchschnitten aus Angebotsdaten, nicht mit Ihrer Wohnung. Sie eignen sich, um eine Größenordnung zu bekommen und nicht, um einen Preis festzumachen. Rechnen Sie damit, dass Sie im Anschluss Werbeanrufe bekommen.
Ein Verkehrswertgutachten von einem Sachverständigen kostet Geld und dauert, ist dafür belastbar. Sinnvoll bei Erbauseinandersetzungen, Scheidungen oder wenn ein Gericht beteiligt ist. Für einen normalen Verkauf ist es meist zu viel.
Ein konkretes Kaufangebot ist die einzige Zahl, auf die Sie sich wirklich stützen können, weil jemand bereit ist, sie zu zahlen. Bei uns bekommen Sie es nach einer Besichtigung, kostenlos und ohne dass Sie sich binden.
Was wir nicht machen: eine Zahl nennen, bevor wir die Immobilie gesehen haben. Das wäre geraten und wir müssten sie später wieder einkassieren.
In Baden-Württemberg üblich, je zur Hälfte von Käufer und Verkäufer getragen. Die genaue Höhe ist Verhandlungssache.
Umzug, Trennung, Erbfall. Der Wert ist die Grundlage, nicht der Anlass.
Wer schon länger überlegt, will meist wissen, ob sich das Halten überhaupt noch lohnt.
Zwei Portale, zwei Zahlen, kein Termin vor Ort. Das schafft keine Sicherheit.
Eine Bewertung über einen Makler zieht oft Akquise nach sich. Bei uns nicht.
Wenn die Immobilie gepflegt ist, in gefragter Lage steht und Sie Zeit haben, holt eine saubere Vermarktung meist mehr heraus. Sie kostet Vorlauf, mehrere Besichtigungen und in Baden-Württemberg eine Provision, die sich Käufer und Verkäufer teilen.
Wenn der Zustand die Vermarktung erschwert oder Sie die Sache abschließen wollen. Sie bekommen von uns eine Zahl, die nach der Besichtigung feststeht, statt einer Spanne, die sich im Verlauf nach unten bewegt.
Entscheidend ist nicht der Preis im Inserat, sondern was am Ende bei Ihnen ankommt.
Das hängt von Lage, Baujahr, Zustand, Grundriss und davon ab, ob vermietet ist. Eine ernst gemeinte Zahl bekommen Sie erst nach einer Besichtigung. Alles davor ist eine Spanne, keine Bewertung.
Ein Online-Rechner ist kostenlos, liefert aber nur eine grobe Spanne. Ein Verkehrswertgutachten von einem Sachverständigen kostet je nach Objekt und Aufwand mehrere hundert bis über tausend Euro. Unser Kaufangebot ist kostenlos.
Sie rechnen mit Durchschnittswerten aus Angebotsdaten. Was sie nicht sehen: den Zustand Ihrer Wohnung, den Grundriss, die Lage im Haus und anstehende Beschlüsse der Eigentümergemeinschaft. Für eine erste Orientierung reichen sie, für eine Verhandlung nicht.
Für einen normalen Verkauf nicht. Sinnvoll wird es, wenn mehrere Parteien sich einigen müssen, etwa bei einer Erbengemeinschaft oder einer Scheidung.
Nein. Sie bekommen ein verbindliches Kaufangebot von uns und können es prüfen, besprechen oder ablehnen. Verbindlich für Sie wird es erst mit der Unterschrift beim Notar.